Stadtgeschichte im Stadthaus 2018/19

Der Zyklus von «Stadtgeschichte im Stadthaus» 2018/2019 widmet sich u.a. der Stadtvereinigung: 1918 fusionierten die Gemeinden St.Gallen, Tablat und Straubenzell zur heutigen Stadt St.Gallen, gleichzeitig wurde auch das Stadtparlament eingeführt.

Weitere Vorträge nehmen andere Jubiläen auf oder widmen sich einer Rückschau auf das im Herbst 2018 endende Reformationsjubiläum. Sämtliche Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt:              Stadthaus der Ortsbürgergemeinde, Gallusstrasse 14, St.Gallen, Festsaal 3. Stock

Zeit:                       donnerstags, 18.00 bis 19.00 Uhr (mit Ausnahme der Veranstaltung vom 5.12.2018)

Daten und Themen:

Do, 25.10.2018

Aus der Abhängigkeit vom Galluskloster zu einer international bekannten Handelsstadt: St.Gallens Geschichte in Mittelalter und Früher Neuzeit (Dorothee Guggenheimer, stv. Stadtarchivarin der Ortsbürgergemeinde St.Gallen)

Do, 15.11.2018

Honoratioren und Fachkundige. Wie sich der St.Galler Gemeinderat vor der Stadtvereinigung veränderte (Marcel Mayer, Stadtarchivar der Politischen Gemeinde)

Do, 29.11.2018

«Gross St.Gallen kommt!» 100 Jahre Stadtvereinigung und Stadtparlament St.Gallen (Gitta Hassler, Stadtarchiv der Politischen Gemeinde, und Thomas Ryser, Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen)

Mi, 5.12.2018

Nach dem Reformationsgedenkjahr: Was hat es gebracht? Und für wen? Ein kritischer Rückblick mit Martin Gehrer, Präsident des Administrationsrats des Katholischen Konfessionsteils, Martin Schmidt, Kirchenratspräsident der Evang.-ref. Kirche St.Gallen, Cornel Dora, Stiftsbibliothekar, und Stefan Sonderegger, Stadtarchivar; Diskussionsleitung: Andreas Nagel, Leiter Kommunikation Stadt St.Gallen; Einführung: Dorothee Guggenheimer
> Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Historischen Verein des Kantons St.Gallen angeboten und findet statt im Raum für Literatur, Postgebäude am Bahnhof St.Gallen (Eingang Südseite, Leonhard-Strasse 40, 3. Stock, Lift vorhanden) von 18.15 bis 19.45 Uhr

Do, 17.1.2019

Die Arbeit des Stadtparlaments, aufgezeigt anhand der Totalrevision des Polizeireglements 2004/2005 – Lückenloser Einsatz aller zur Verfügung stehenden parlamentarischen Instrumente (Manfred Linke, Stadtschreiber)

Do, 7.2.2019

St.Gallen im Jahr 2050: Ausblicke auf die bauliche Weiterentwicklung des Stadtgebiets (Florian Kessler, Stadtplaner)

Do, 21.2.2019

Die ehemals reformierte Stadt sucht ihr Profil – Nach der politischen Gemeindefusion 1918 war St.Gallen plötzlich mehrheitlich katholisch. Zur Stärkung der protestantischen Identität wurde 1919 die «Freie protestantische Vereinigung St.Gallen» gegründet, ab 1991 «Evangelisch-reformiertes Forum St.Gallen» genannt. Ein Rückblick und ein Ausblick. (Andreas Schwendener, Pfarrer, bis 2017 Chefredaktor des St.Galler Kirchenboten, seit 2000 Präsident des Evang.-ref. Forums St.Gallen)

Do, 7.3.2019

«Wir sind mittendrin in der Weltrevolution.» Gesellschaft und Arbeiterbewegung in St.Gallen 1918/19 (Max Lemmenmeier, Historiker, Mitverfasser der St.Galler Kantonsgeschichte)

Ein Kulturengagement der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Jugenstil St. Gallen Ausstellung im HVM


 

Als „Jugendstil“ wird die kulturgeschichtliche Epoche zwischen 1895 und 1914/1921 bezeichnet: das Aufbegehren der Jugend gegen das Alte. Den deutschen Namen erhielt die neue Bewegung von der Kunst- und Literaturzeitschrift Jugend, die 1896 in München erstmals herausgegeben wurde. Jugendstil ist kein einheitlicher Stil, sondern eine internationale Bewegung mit dem gemeinsamen Ziel der Erneuerung von Kunst, Kunstgewerbe und Architektur. Durch die lineare und florale Formensprache, die Betonung der Fläche, die neue Farbigkeit, die andersartigen Motive und neuen Materialien grenzten sich die Architektur- und Kunstschaffenden bewusst gegen Tradition und Akademismus ab. Damit bereiteten sie den Boden für die Avantgardekunst des 20. Jahrhunderts, das moderne Design und das Neue Bauen.

Die Stadt St. Gallen wurde vom Jugendstil architektonisch ganz entscheidend geprägt. Bedingt durch die Blüte der Stickereizeit, entstanden um 1900 zahlreiche repräsentative Bauten wie z.B. das Stickerei-Geschäftshaus „Oceanic“ an der St.Leonhard-Strasse. Der Bildhauer August Bösch konnte in St.Gallen sein wichtigstes Werk realisieren: den Broderbrunnen vor dem ehemaligen Multertor. Das innovative Schaffen von Hans Eduard von Berlepsch-Valendas, Designer in München, wurde auch in seiner Vaterstadt St. Gallen zur Kenntnis genommen. Auch Martha Cunz blieb St. Gallen stets verbunden. Die Künstlerin lebte und arbeitete lange Jahre in München und wurde mit ihren japanisierenden Farbholzschnitten international bekannt.

Vernissage

Daniel Studer, Direktor / Arno Noger, Stiftungsratspräsident / Isabella Studer-Geisser, Kuratorin

Fr 24/8, 18.30 Uhr (mit Apéro)

Führungen in der Ausstellung

Daniel Studer, Direktor

So 23/9, 14/10, 14/4, 11 Uhr

Mi 3/10, 7/11, 18 Uhr

Isabella Studer-Geisser, Kuratorin

So 2/12, 6/1, 11 Uhr

Mi 5/9, 30/1, 20/2, 18 Uhr

Jugendstil-Stadtführung

Daniel Studer, Direktor / mit abschliessender Besichtigung einer Jugendstil-Villa am Rosenberg

Mi 29/8, 18 Uhr

(Besammlung im HVM, Teilnehmerzahl beschränkt)

Jugendstil-Märchen

Jolanda Schärli, Kulturvermittlerin

ab 4 Jahren, Fr. 5.-

Mi 14/11, 14 Uhr

 

Historisches und

Völkerkundemuseum

Museumstrasse 50

CH-9000 St.Gallen

+41 (0)71 242 06 42

www.hvmsg.ch

Dienstag bis Sonntag

10 – 17 Uhr

ortsnamen.ch

Die St. Galler Ortsgemeinden haben den Abschluss des Nationalfonds-Projektes  "Die Siedlungsnamen des Kantons St. Gallen" bekannt gegeben.
Damit sind die rund 11'000 Siedlungsnamen beschrieben und gedeutet. Die Resultate sind auf der Website www.ortsnamen.ch verfügbar.

Ballonabenteuer

Seit acht Jahren ist der Heissluftballon der Ortsbürgergemeinden St. Gallen eine Attraktion am Himmel über St.Gallen und ein geschätztes Angebot für Bürgerinnen und Bürger.

Nun wurde er durch einen Ballon der Ortsbürgergemeinde St. Gallen abgelöst und erscheint in frischem Kleid. Das neue Design vereint die baulichen Wahrzeichen unserer Stadt im Grünen Ring und gehört damit unverwechselbar zu St.Gallen. Für die St.Gallerinnen und St.Gallern bietet er eine Identifikationsmöglichkeit mit ihrer Stadt und der Ortsbürgergemeinde.

Auch Sie haben die Möglichkeit, mit unserem erfahrenen Piloten Max Imstepf mitten in der Stadt auf der Kreuzbleiche abzuheben. Eine Ballonfahrt mit maximal drei Passagieren plus Pilot dauert etwa zwei Stunden und kostet 300.- CHF pro Person. Inbegriffen ist ein einmaliges Erlebnis mit wunderbarer Aussicht. 

Nähere Informationen und Tickets für eine Fahrt erhalten Sie im Sekretariat der Ortsbürgergemeinde: 
Tel 071 228 85 84;  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einen geeigneten Termin und den Startort können Sie anschliessend direkt mit dem Piloten absprechen. Wo die Fahrt Sie hinführen wird, bestimmt der Wind…